|
«Viele lassen sich von ihren persönlichen Psychovampiren die Energie aussaugen.»
Die Allegorie der Psychovampir-Typen ist mit einem Augenzwinkern zu verstehen. Es handelt sich um Menschen, die ihrem Gegenüber emotionale, psychische, mentale und oft sogar körperliche Energie entziehen. Der Psychovampir braucht die Energie anderer Menschen, da er seine eigenen Defizite durch andere auffüllen muss. Denn der Vampir selber hat, wie sein Opfer, ein niedriges Selbstwertgefühl - weiß dies aber oft nicht. Daraus folgt, dass jeder selbst ein Psychovampir sein kann. Psychovampire kommen in unzähligen Gewändern vor. Hier ein paar Beispiele:
• Der Ja-aber-Vampir: Dieser Vampir ist das Gegenteil des Fallstrick-Vampirs: Er ist entscheidungsschwach, braucht ständig Rat anderer und viel Lob. Er ist oft unmotiviert und von Selbstzweifeln geplagt. Sein Leitsatz als Reaktion auf die Ideen anderer beginnt mit «Ja, aber ...».
• Der Denkmalpflege-Vampir: Diesem Typen wäre es am liebsten, wenn die Welt für ihn stehenbliebe. Er folgt seinem Leitsatz «Das haben wir schon immer erfolgreich so gemacht» und hasst Veränderungen. Die Zeiten ändern sich für den Denkmalpflege-Vampir nicht.
• Der Himalaja-Vampir: Dieser Vampir will im Leben hoch hinaus und immer wieder den Nächsten Gipfel erklimmen. Er tut dies mit einer seine Umwelt erstickenden Erwartungshaltung. Ob von den eigenen Kindern oder den Mitarbeitern - er verlangt von den anderen meist unmögliche Leistungen. Und, falls diese unerwarteterweise
dann doch erreicht werden sollten, wertet er sie ab: «Das kann ja jeder, das war gar nicht so schwierig.»
Mehr über den Umgang mit Energieräubern und weitere Informationen über die Autoren und ihren Seminaren zum Thema erfahren Sie auf den jeweiligen Homepages:
Dr. Hamid Peseschkian: www.peseschkian.com
Connie Voigt: www.interculturalcenter.com.
|
3. Auflage Januar 2010 (3 Auflagen in einem Jahr)
|